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Carl Spitzweg “Der arme Poet” 40 x 30 cm

SP-009 Der arme Poet_RL

141,00 

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Das schwer und kräftige Werk von Carl Spitzweg “Der arme Poet” 40 x 30 cm eignet sich wegen seiner Farben besonders für Küche & Anrichte und Flur & Durchgang, macht sich aber auch in Hotel & Gastronomie sowie Seniorenresidenz gut. Es passt gut zum Einrichtungsstil Französisch – Mediterran oder Landhaus oder Kolonial

Feine Meister-Kunstkopie, individuell für Sie produziert Handgemachte Pinselstrichoberfläche nach Art des Künstlers Perfekte Farben, 99 Jahre lichtecht, lösungsmittelfrei, wasserresistent Echte deutsche Baumwoll-Künstlerleinwand 390g/qm Qualitäts-Galerie-Keilrahmen aus Deutschland (FSC)
Kunststil: Biedermeier Originalgröße: 44 x 36 cm Original: Neue Pinakothek, München Liebhaberwert: 3 – 4 Mio.€ ---------------------------------------------

Additional Information

Größe 30 × 40 × 0.5 cm
Räume
Farbe
Bildformate
Größe und Rahmen

Rahmenlos 40 x 30 cm, Rahmenlos 23 x 18 cm, Auf Keilrahmen 40 x 30 cm, Auf Keilrahmen 23 x 18 cm, In Öl handgemalt auf Keilrahmen 40 x 30 cm

Klicken Sie hier um Ihr Bild zu rahmen

    Loft 24 silber auf schwarz, 2,4 cm breit
    Fenice schwarz, 4,9 cm breit
    Fürstenstein Echt-Gold antik, handpoliert, 4,0 cm breit
    Magic blau auf Silberdurchrieb, 3,2 cm breit
    Dürer Echt-Gold 22 Karat, 3,8 cm breit
    Tasco IV Gold mit Rotpoliment, 3,6 cm breit
    Schattenfuge schwarz, 4,2 cm breit
    Van Gogh Antik Gold, 4,9 cm breit
    Komodo petit schwarz, 2,0 cm breit
    Murano small champagner, 3,8 cm breit

Product Description

Da liegt er also in seinem Bett – Deutschlands bekanntester unbekannter Dichter. Er hat schon bessere Tage gesehen oder zumindest auf solche gehofft. Heute ist er kein lockiger Jüngling mehr, sondern ein kauziger Herr, der sich vor Wind und Wetter mit seiner Zipfelmütze ins Bett geflüchtet hat und dem Regen, der durch das undichte Dach kommt mit einem alten Regenschirm trotzt. Wie ihr Bewohner hat auch die Dachkammer ebenfalls schon bessere Tage gesehen. Aber was soll’s, scheint der Dichter zu denken. Klein, aber mein: My home is my castle – auch wenn es vom Dach tropft!

Malerisches Idyll

Der Dichter im Bild Der arme Poet von Carl Spitzweg mag arm dran, aber sein Schaffensdrang ist ungebrochen. Mitten im durchaus poetischen Chaos seiner Kammer ist sein Bett feste Burg und Schreibtisch in einem. Seine kleine Bibliothek hat er malerisch um sich herum drapiert. Sein neuestes Werk ruht auf seinen angewinkelten Beinen und er setzt gerade zur weiteren Niederschrift seiner Gedanken an. Mittlerweile nimmt ein anderes, wahrscheinlich abgelehntes Manuskript den Weg in den Ofen. Zu irgendetwas muss es ja nütze sein. Der Spazierstock lehnt malerisch im Bildvordergrund an der Wand, Schal und Jacke hängen zum Trocknen an einem einfachen Haken. Obwohl es dem armen Poeten wahrlich nicht gut geht, strahlt das Bild Der arme Poet eine gewisse versöhnliche Behaglichkeit aus.

Die behagliche Poesie des Augenblicks

Spitzwegs Bild Der arme Poet ist in das Selbstverständnis deutscher Bürgerlichkeit eingegangen. Generationen von jungen Dichtern oder jungen Herren mit poetischen Ambitionen wurde er als warnendes Beispiel vorgeführt: So wird es mit Dir enden! Dabei hat Spitzweg das Klischee, dessen er sich hier bedient, ironisch gebrochen. Die Armut des Dichters ist schon seit alters her ein fester Topos und Spitzweg hat ihn mit aller biedermeierlichen Raffinesse wiederbelebt und ausgestaltet. Beharrliche Behaglichkeit und stille Poesie. Und auch für uns heutige, in unserer ganz und gar unbiedermeierlichen Zeit, ist die Dachkammer des armen Poeten ein Zufluchtsort zum Träumen und Sinnieren und ein freundlicher Kontrapunkt zum digitalen Zeitalter. Ein liebevolles Geschenk für aufstrebende junge Geister und für alle stillen Denker!

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